Stefan Orth
Stefan Orth ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Ontaris GmbH & Co. KG. Innerhalb des Unternehmens verantwortet er insbesondere die Bereiche Weiterbildung, Ambient Assisted Living (AAL) sowie E-Health und treibt dort seit vielen Jahren innovative Projekte an der Schnittstelle von Technologie, Gesundheit und gesellschaftlicher Entwicklung voran.
Seinen beruflichen Werdegang begann er mit einer Ausbildung zum Informationselektroniker. Anschließend studierte er Informationstechnik in Gießen und vertiefte seine wissenschaftliche Arbeit später im Gesundheitsbereich mit einer Promotion zum Dr. rer. medic. Diese interdisziplinäre Verbindung aus Technik und Gesundheitswissenschaft prägt bis heute seine Arbeit.
Im Jahr 1994 gründete er gemeinsam mit Martin Schüßler die Ontaris GmbH & Co. KG. Seitdem entwickelt das Unternehmen Softwarelösungen sowie Projekte in den Bereichen Digitalisierung, Gesundheitsversorgung und assistive Technologien.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Bereich Ambient Assisted Living. Stefan Orth engagiert sich seit vielen Jahren in der Forschung, Entwicklung und praktischen Umsetzung von Lösungen zur Unterstützung eines selbstbestimmten Lebens im Alter. Dabei stehen Themen wie Prävention, Aktivierung, gesellschaftliche Teilhabe, kognitive Gesundheit, E-Health, Quartiersentwicklung und Lotsendienste im Mittelpunkt seiner Arbeit.
Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit ist Stefan Orth intensiv in Forschung, Lehre und Netzwerkarbeit eingebunden. Er unterrichtet AAL-Technologien unter anderem an der Hamburger Fernhochschule und wirkt an verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsinitiativen mit.
Durch seine langjährige Erfahrung verbindet Stefan Orth technologische Kompetenz mit einem starken Fokus auf gesellschaftliche und gesundheitliche Herausforderungen der digitalen Transformation.
Martin Schüßler
Martin Schüßler ist CEO und Mitgründer der Ontaris GmbH, einem spezialisierten Anbieter von Softwarelösungen für regulierte und sicherheitskritische Bereiche wie Explosivstoffe und Kriegswaffen.
Nach seinem Studium der Nachrichtentechnik an der Fachhochschule Ulm begann er seine berufliche Laufbahn als selbstständiger Programmierer und Systembetreuer. 1994 gründete er gemeinsam mit Stefan Orth in Wuppertal die Ontaris GmbH. Das Unternehmen entwickelte zunächst individuelle Softwarelösungen und spezialisierte sich im Laufe der Zeit zunehmend auf Anwendungen für stark regulierte Bereiche mit hohen Anforderungen an Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und Compliance.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt seit vielen Jahren auf der praktischen Umsetzung gesetzlicher Anforderungen im Bereich der Nachverfolgung von Explosivstoffen sowie der Kriegswaffenkontrolle. Dabei beschäftigt er sich intensiv mit den organisatorischen, technischen und rechtlichen Anforderungen der jeweiligen gesetzlichen Rahmenwerke und deren Umsetzung in der Praxis von Unternehmen und Behörden.
Im Bereich der Explosivstoffnachverfolgung ist er maßgeblich für die inhaltliche Konzeption und Weiterentwicklung der entsprechenden Softwarelösungen von Ontaris verantwortlich. Diese unterstützen Unternehmen bei der gesetzeskonformen Dokumentation und Nachverfolgung von Explosivstoffen gemäß den europäischen und nationalen Anforderungen zur Rückverfolgbarkeit.
Darüber hinaus war er maßgeblich an der Konzeption und Entwicklung des elektronischen Kriegswaffenbuchs (eKWB) beteiligt. Das System unterstützt Unternehmen bei der digitalen und rechtssicheren Führung ihrer Kriegswaffenbuchführung nach den Vorgaben des Kriegswaffenkontrollgesetzes (KWKG). Auch hier verantwortet er die inhaltliche Weiterentwicklung der Lösung und die praxisnahe Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen in digitale Prozesse.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, Behörden und Fachanwendern verfügt Martin Schüßler über umfassende praktische Erfahrung sowohl im Bereich der Explosivstoffnachverfolgung als auch bei der Umsetzung der Dokumentations- und Nachweispflichten nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz. Seine Arbeit konzentriert sich insbesondere darauf, komplexe regulatorische Anforderungen in nachvollziehbare und praxistaugliche Softwarelösungen zu überführen.




